1793
Grohn - heute ein Stadtteil von Bremen - ist ein
Fischerdorf in der Nähe von Vegesack, dem damaligen Zentrum für
Schiffbau und Walfang.
Noch heute deutet der große Walkiefer am alten Vegesacker Hafen auf diese
Vergangenheit hin. In diesem Dorf gründet der Kaufmann C. H. Michelsen
das gleichnamige Unternehmen.
Produziert werden Taue und Netze für die ortsansässigen Fischer und
Schiffswerften. Die Rohstoffe stammen von Pflanzungen in Fernost und
Ost-Afrika.


1877
Durch die Ansiedlung weiterer industrieller Betriebe wird das
Gesicht von Grohn entscheidend verändert. Das Unternehmen C. H. Michelsen
firmiert um und heißt von nun an Bremer Tauwerk-Fabrik C.H. Michelsen.
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1892
Die Anforderungen an das
Unternehmen werden zunehmend größer und machen eine maschinelle und auch
sonstige Ausweitung unumgänglich.
Das Unternehmen wird zur Aktiengesellschaft und firmiert von nun an unter Bremer
Tauwerk-Fabrik AG.

1927
Der einer alten Bremer Seefahrer-Familie entstammende Fritz
Tecklenborg erwirbt die Aktienmehrheit der Bremer Tauwerk Fabrik AG.
1937
Auf Grund des herrschenden Gesetzes über die Umwandlung von
Kapitalgesellschaften geht die AG in die Kommanditgesellschaft Bremer
Tauwerk-Fabrik F. Tecklenborg und Co. über.
Die Leitung des Unternehmens bleibt in den Händen der beiden früheren Vorstandsmitglieder
Fritz Tecklenborg und Rudolf Strahlendorff.

1943
Die Bremer Tauwerk-Fabrik
F. Tecklenborg & Co. feiert ihr 150jähriges
Bestehen.

1947
Nach dem Krieg kann die Produktion frühzeitig wieder
aufgenommen werden, da das Unternehmen weitgehend von Kriegsschäden
verschont bleibt.
Mit der Produktion von Sisalteppichen schafft sich das Unternehmen
ein zweites Standbein.

1968
Die internationale Schifffahrtskrise geht auch an der Bremer
Tauwerk-Fabrik nicht spurlos vorüber. Es werden immer weniger Taue und
Netze benötigt. Um die Abhängigkeit von der Schifffahrt zu verkleinern
und sich weiterhin im Markt zu behaupten, beginnt das Unternehmen mit der Produktion
von Badteppichen. Hierfür wird ein neuer Markenname entwickelt. Die KLEINE
WOLKE ist geboren.
1976
In dieser Zeit entstehen in Deutschland die ersten Baumärkte
nach Vorbild der US-amerikanischen Do-it-yourself-Märkte. Mit der Zeit
werden sie ein immer wichtigerer Wirtschaftszweig. Das Unternehmen reagiert
schnell und entwickelt für diesen Vertriebsweg eine eigene Kollektion unter dem
Markennamen PASCHA
1984
Die Firma Isoklepa, einer der führenden Hersteller von
Sicherheitseinlagen, wird übernommen. Von nun an gehört ein breites Sortiment
von Wannen- und Duscheinlagen zum Programm KLEINE WOLKE.
1990
Die Marke PASCHA wird zur Marke Traum Wolke, um
Synergieeffekte aus dem Wolken-Logo zu nutzen. Das Unternehmen BTF-Textilwerke
GmbH & Co. KG wird durch die Leifheit AG aus Nassau
(Rheinland-Pfalz) erworben und ist von nun an Teil des Leifheit-Konzerns.
Bereits Ende der 80er Jahre wurden die Bereiche Yacht-Tauwerk und Golden
Best-Türmatten/Stufenteppiche verkauft. Das Unternehmen konzentriert sich von
nun an vollständig auf Produkte "rund ums Bad".
1993
Das Unternehmen Nitex wird aufgekauft und 1996 in die
Traum Wolke integriert.
Die BTF-Textilwerke GmbH & Co. KG feiert ihr 200jähriges Bestehen.
1998
Die Marken KLEINE WOLKE und Traum Wolke werden unter dem Namen KLEINE
WOLKE zusammengeführt.
1999
Im August 1999 übernimmt die Leifheit AG die Firma Meusch
in Linz am Rhein und stärkt damit ihre Marktposition im Badbereich.
Übernommen wurden die Meusch-Wohnen-Bad und Freizeit Vertriebsgesellschaft, molti
bad Produktionsgesellschaft, SaniDeco Österreich sowie die Meusch
Polska Produktionsgesellschaft für Table-Tuft-Produkte